Thomas Hampson

Thomas Hampson
© Jimmy Donelan

Der  US-amerikanische Bariton Thomas Hampson ist einer der facettenreichsten und  innovativsten Sänger unserer Zeit, der durch seine beeindruckenden künstlerischen Fähigkeiten und seine Arbeit in der Kultur-und Musikvermittlung internationalen Ruhm erlangte. Mit seinem Opernrepertoire, das mehr als 80 Rollen umfasst und über 170 Einspielungen, die mit renommierten Preisen wie dem Grammy Award, Edison Award und dem Grand  Prix du Disque ausgezeichnet wurden, beweist er seine außergewöhnliche stilistische Spannweite.

Zu den Höhepunkten zählen die Rückkehr an die Wiener Staatsoper in seiner Paraderolle des Giorgio Germont in Verdis ›La Traviata‹ sowie an das Teatro alla Scala für sein Rollendebüt als Altair in Strauss ›Die ägyptische Helena‹. In  der kommenden Spielzeit wird  er am Opernhaus Zürich die  Rolle des Jan Vermeer in der Uraufführung von Stefan Wirths ›Das Mädchen mit dem Perlenohrring‹ gestalten.

Auf  der  Konzertbühne ist er mit den Osloer Philharmonikern undKlaus Mäkelä im August 2020 sowie im Frühjahr  2021 beim Vilnius Festival zu erleben. Eine zentrale Rolle nimmt Thomas Hampson beim Mahler-Festival des Gewandhausorchesters Leipzig ein. Hier wird er neben einem Liederabend mit seinem langjährigen Klavierpartner Wolfram Rieger auch Mahlers Rückert Lieder mit Daniel Harding und den Wiener Philharmonikern aufführen. Mit Dennis Russel Davies und dem MDR-Sinfonieorchester Leipzig ist er überdies auf Tournee in der Berliner Philharmonie und der Elbphilharmonie Hamburg. Außerdem bringt er sein ›No Tenors Allowed‹-Programm mit dem Bassbariton Luca Pisaroni ins Carmen Würth Forum. In den Pierre-Boulez-Saal kehrt er als künstlerischer Kurator für die  ›Schubert-Woche‹ der  Barenboim-Said Akademie in Berlin zurück.

2018/19 war Hampson bei Uraufführungen von Rufus Wainwrights ›Hadrian‹ an der Canadian Opera und an der Houston Grand Opera in Tarik O’Regans ›The Phoenix‹ zu erleben. Anlässlich des 100. Jahrestages des Ende des Ersten Weltkriegs trat er mit Benjamin  Brittens  ›War  Requiem‹ gemeinsam mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Philippe Jordan auf. Des Weiteren tourte er mit dem Israel Philharmonic Orchestraund Vasily Petrenko, sowie mit dem Gewandhausorchester Leipzig und Andris Nelsons in Japan. Hampson folgte Wiedereinladungen zum Chicago Symphony Orchestra, zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, unter der Leitung von Mariss Jansons, und zum Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, wo er mit Vladimir Jurowski auf der Bühne stand. Mit Gesangspartnerinnen wie Angela Gheorghiu, Nadine Sierraund Kristine Opolais war Hampson überdies bei verschiedenen Galaabenden zu erleben. Mit Goulda Schultz kehrte er unter der Leitung von Kirill Petrenko zum Sommer Open Air der Bayerischen Staatsoper ›Oper für Alle‹ zurück.

Hampson ist Honorarprofessor an der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg und Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London. Neben mehreren Ehrendoktorwürden trägt er den Titel Kammersänger der Wiener Staatsoper und wurde in Frankreich zum Commandeur de l’Ordre des Arts et des Lettres ernannt. 2017 erhielten Thomas Hampson und Wolfram Rieger die Hugo-Wolf-Medaille der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie. Hampson ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter der Lied Akademie Heidelberg. Als engagierter Förderer des Kunstlieds gründete der Bariton 2003 die Hampsong Foundation, um interkulturellen Austausch zu pflegen und voranzutreiben. Seine internationalen Meisterkurse werden von Medici.tv, der Manhattan School of Music und dem Livestream-Kanal der Hampsong Foundation online übertragen.

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