Yulianna Avdeeva

Yulianna Avdeeva
Foto: Sammy Hart

Yulianna Avdeeva, die von der Financial Times als Künstlerin beschrieben wird, die »die Musik atmen lassen kann« , die internationale Anerkennung erlangte, als sie 2010 den ersten Preis beim Chopin-Wettbewerb gewann, widmet sich immer kompromisslos und zutiefst der Musik selbst. Sie zaubert eine makellose Kombination aus Klarheit, Energie und Eleganz und gewinnt das Publikum mit überzeugender Ehrlichkeit, Witz und musikalischem Urteilsvermögen.

Avdeevas künstlerische Integrität sichert ihr schnell einen Platz unter den markantesten Künstlern ihrer Generation. Nach ihrem Debüt bei den Los Angeles Philharmonic mit Gustavo Dudamel im Mai 2019 unternimmt Avdeeva eine dynamische Saison 2019/20, die Debüts mit dem Orchester Philharmonique de Radio France unter der Leitung von Santtu-Matias Rouvali, dem Baltimore Symphony Orchestra und Marin Alsop sowie eine Rückkehr umfasst an das Pittsburgh Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Mark Elder. Weitere Highlights sind neue Orchester-Kooperationen mit dem SWR Symphonieorchester, dem Gürzenich Orchester Köln, den Dresdner Philharmonikern und dem Sinfonie Orchester Basel. In ihrer Heimat Russland debütiert Avdeeva in der Zaryadye Concert Hall, nachdem sie kürzlich zu den St. Petersburg Philharmonic zurückgekehrt ist.

Avdeeva tritt regelmäßig im gesamten asiatisch-pazifischen Raum auf und debütiert mit BBC Scottish Symphony und Thomas Dausgaard. 2019 trat sie bei den ersten BBC Proms Japan auf. Zuletzt debütierte sie bei Symphonieorchestern in Sydney und Melbourne und arbeitete bei New Japan Philharmonic , NHK Symphony Orchestra sowie mit Deutsches Symphonie-Orchester Berlin und Bamberger Symphoniker auf Tourneen durch Japan. Zu den jüngsten Höhepunkten gehörten Avdeevas Debüts bei den Salzburger Festspielen, der Alten Oper Frankfurt, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Boulez Saal, den Luzerner Festspielen, einer Deutschlandtournee mit der Akademie St. Martin in the Fields und Engagements bei den Königlichen Stockholmer Philharmonikern, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, finnisches Radio und Symphonieorchester der Stadt Birmingham, London Philharmonic Orchestra,

Yulianna Avdeevas Chopin-Darbietungen wurden besonders gelobt und als eine der bedeutendsten Interpreten des Komponisten ausgezeichnet, die sowohl die Stärke als auch die Verfeinerung seiner Musik hervorhebt. Ihre lange Zusammenarbeit mit dem Fryderyk Chopin Institute hat ihr eine große Anhängerschaft in Polen eingebracht. Sie ist Stammgast bei den Orchestern der Warschauer Philharmoniker und der National Polish Radio Symphony, mit denen sie enge Beziehungen aufgebaut hat. Avdeevas dritte Soloaufnahme auf Mirare mit Werken von Bach wurde 2017 veröffentlicht. Sie nahm auch die Chopin-Konzerte mit dem Orchester des 18. Jahrhunderts und Frans Brüggen sowie eine Soloaufnahme als Teil einer Meilensteinsammlung auf, die den besten Gewinnern von gewidmet ist der Chopin-Wettbewerb zwischen 1927 und 2010 über die Deutsche Grammophon.

Als engagierte Kammermusikerin hat sie mit dem Philharmonia Quartet zusammengearbeitet und tourte regelmäßig durch Europa, unter anderem mit den Geigern Julia Fischer und Gidon Kremer im Festspielhaus Baden-Baden, in der Tonhalle Zürich und im Prinzregententheater München. Im Konzert trat sie in der Londoner International Piano Series und in der Wigmore Hall, in der Moskauer Tschaikowsky-Konzerthalle und im Internationalen Musikhaus, beim Rheingau Musik Festival, im Palau de la Música Catalana in Barcelona, in der Liederhalle Stuttgart und in der Philharmonie Essen auf.

Avdeeva begann ihr Klavierstudium im Alter von fünf Jahren bei Elena Ivanova an der Moskauer Gnessin-Sonderschule für Musik und studierte später bei Scherbakov und Tropp. An der Internationalen Klavierakademie am Comer See wurde sie unter anderem von Naboré, Bashkirov und Fou Ts'ong unterrichtet. Neben ihrem Chopin-Preis hat sie mehrere weitere Preise gewonnen, darunter beim Bremer Klavierwettbewerb, beim Concours de Genève und beim Arthur Rubinstein-Wettbewerb.

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