Gábor Hontvári

Gábor  Hontvári

Der ungarische Dirigent Gábor Hontvári ist Gewinner des 7. Dirigierwettbewerbs der Mitteldeutschen Musikhochschulen sowie 1. Preisträger und Empfänger des Audience‘s Choice Awards beim Wettbewerb für Junge Chordirigenten (in Memoriam Rezső Lantos).Seit 2016 ist Hontvári Stipendiat des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates. Im Frühjahr 2017 gab er sein Debüt bei der Staatsoperette Dresden (Offenbach: ›Orpheus in der Unterwelt‹) und leitet die Bayerische Kammerphilharmonie bei ihrer bevorstehenden Tour in Südkorea.
Ebenso konzertiert er mit dem Philharmonischen Orchester Győr in seiner Heimatstadt.

Hontvári absolviert derzeit sein Masterstudium in der renommierten Dirigierklasse an der Hochschule für Musik ›Franz Liszt‹ Weimar bei Nicolás Pasquet und Ekhart Wycik. Zuvor schloß er im Jahr 2015 sein Doppelstudium Orchester- & Chordirigieren an der Liszt Ferenc Musikakademie in Budapest ab. Hier unterrichteten ihn die Professoren András Ligeti, Ádám Medveczky, István Párkai und Valér Jobbágy.

Wichtige künstlerische Impulse erhielt Hontvári durch Meisterkurse bei Frieder Bernius, György Vashegyi und Alessandro De Marchi in den Bereichen Alte Musik und historische Aufführungspraxis. Darüber hinaus nahm er am Contemporary-Workshop von Péter Eötvös und Gergely Vajda teil. 2017 war er Finalist der Dirigierwerkstatt ›Das Kritische Orchester‹ in Berlin. Seine Dirigierphilosophie wurde auch stark von Zsolt Hamar beim Internationalen Bartók Seminar und Festival 2016 sowie von den Symphonic Band- und Bläserensemble-Seminaren bei Professor László Marosi beeinflusst.

In Deutschland dirigiert Hontvári regelmäßig die Jenaer Philharmonie und konzertierte bereits mit dem MDR-Sinfonieorchester, der Bayerische Kammerphilharmonie und dem Orchester des Landestheaters Detmold. In Ungarn arbeitete er mehrmals mit dem Philharmonischen Orchester Győr, dem BM Duna, der Savaria und dem MÁV Symphonischen Orchestern zusammen.

Sein vielfältiges Repertoire umfasst neben dem traditionellen sinfonischen Bereich etliche A-capella- und Oratorien-Werke. Ferner dirigierte er konzertante Aufführungen von Humperdincks Oper ›Hänsel und Gretel‹ oder Haydns ›L'isola disabitata‹. Einen besonderen Platz in seinem Repertoire hat auch die Neue Musik: Mehrere junge Komponisten debütierten unter seiner Leitung.

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