Kurz gesagt ...

© Dirk Sengotta

Musiker_innen im persönlichen Kurzporträt

In dieser außergewöhnlichen Zeit sind die Musiker_innen des Sinfonieorchester Wuppertal ebenso wie Sie mit einer noch nie dagewesenen Situation konfrontiert. Für uns alle gibt es tagtäglich neue und einschneidende Veränderungen, der Alltag ist komplett auf den Kopf gestellt und was gestern noch unmöglich schien, ist heute Realität, und wie es morgen wird, ist ungewiss.

In der Reihe ›Kurz gesagt …‹ melden sich Orchestermitglieder kurz zu Wort mit ihren ganz persönlichen Statements – die mal lustig sein können, mal Trost spenden, vielleicht auch Hoffnung geben oder zum Nachdenken anregen.

Alle zwei Tage erscheint ein weiteres Porträt!


© Dirk Sengotta

DANIEL HÄKER, PAUKE / SCHLAGZEUG

MUT MACHT MIR … ach, keine Ahnung. So denke ich einfach nicht.

ENDLICH HABE ICH MAL WIEDER ZEIT FÜR … all die Dinge, für die ich auch sonst immer Zeit habe, nur habe ich jetzt zum Glück noch mehr Zeit dafür.

AM MEISTEN VERMISSE ICH … es, zu reisen, weit weg, in alle Länder dieser Erde. Mich an die Weite und Leere der Landschaft im Norden Argentiniens oder an die Menschen in Ost-Timor zu erinnern, ruft eine schwer zu zähmende Sehnsucht in mir hervor.

GEGEN LANGEWEILE HILFT … , sich nicht zu langweilen. Ich habe eher zu wenig Langeweile als zu viel, es gibt so unglaublich viel Interessantes im Kleinen wie im Großen, und der Tag ist meist zu kurz!

ICH WÜNSCHE MIR … , mit meiner Freundin in einem Weltreisefahrzeug um die Welt zu fahren.

EINE HERAUSFORDERUNG FÜR MICH IST … , meine Zeit einzuteilen. Ich habe am liebsten meinen ganz eigenen Tagestakt und mag mich nicht einfügen in einen Rahmen, der von anderen gesetzt wird.

ICH BIN ZUVERSICHTLICH, DASS … es auch in Deutschland eines Tages Humor und guten Rotwein geben wird.

ZUSAMMENHALT HEISST FÜR MICH … , etwas so verschraubt zu haben, dass es beisammenbleibt.

MEINE EMPFEHLUNG … ist, ›Der Meister und Margarita‹ von Mihail Bulgakov zu lesen.

ICH HÄTTE NIE GEGLAUBT … , dass wir schon bis zu den Knien im 21. Jahrhundert stehen und immer noch so weit davon entfernt sein würden, den Mars zu besiedeln.

ES LOHNT SICH … , nach Chernobyl zu reisen. Ist ernst gemeint, ich war schon dort.

WENN ICH NICHT MUSIKER GEWORDEN WÄRE … , hätte ich meine Umgebung vor obsessiv erzeugtem Lärm bewahrt und mich statt dessen als selbsternannter Wächter der deutschen Sprache unbeliebt gemacht.

AM LIEBSTEN HÖRE ICH … Baustellenlärm, vor allem rhythmisch hämmernden. Für mich als Schlagzeuger ist das Musik.


© Dirk Sengotta

OCTAVIA BUZGARIU-FABIENKE, VIOLA

MUT MACHT MIR … der Moment, wenn ich morgens das Fenster aufmache und den Frühling einatme.

ENDLICH HABE ICH MAL WIEDER ZEIT …, um Umzugskisten auszupacken.

AM MEISTEN VERMISSE ICH … das Musizieren mit meinen Kollegen.

GEGEN LANGEWEILE HELFEN … meine 6 Jahre alte Tochter und mein bald 2 Jahre alter Sohn.

ICH WÜNSCHE MIR …, dass die Krise bald zu Ende ist.

EINE HERAUSFORDERUNG FÜR MICH IST … es, Menschen nicht die Hand geben zu dürfen, sie nicht umarmen zu dürfen, und sie nicht fest ans Herz drücken zu dürfen ...

ICH BIN ZUVERSICHTLICH, DASS … die Krise bald ein Ende haben wird.

ZUSAMMENHALT HEISST FÜR MICH …, gemeinsam ein Ziel vor Augen zu haben.

MEINE EMPFEHLUNG … lautet, die Hoffnung nicht zu verlieren.

ICH HÄTTE NIE GEGLAUBT …, dass die Straßen mal so leer sein können.

ES LOHNT SICH …, die eigenen Träume zu leben.

WENN ICH NICHT MUSIKERIN GEWORDEN WÄRE …, wäre ich jetzt Ärztin.

AM LIEBSTEN HÖRE ICH … das beruhigende Vogelgezwitscher in meinem Garten.


© Dirk Sengotta

DR. MICHAEL GEHLMANN, VIOLA

ENDLICH HABE ICH MAL WIEDER ZEIT FÜR … diejenigen Dinge, die mich auch sonst beschäftigen. Mich neu zu erfinden, nur weil ich daheim bleiben muss, wäre mir zu aufwendig.

ICH WÜNSCHE MIR …, dass mit dem allumfassenden Ruf nach digitaler Kommunikation zugleich auch deren Grenzen erkennbar werden. Nicht nur Konzerte verlangen die Unmittelbarkeit des Hörens, Sehens, Staunens.

MEINE EMPFEHLUNG … bleibt – wie immer – Birnenmarmelade mit Basilikum.

ES LOHNT SICH …, Platon zu lesen.

WENN ICH NICHT MUSIKER GEWORDEN WÄRE …, würde ich vermutlich öfter in Konzerte gehen.

AM LIEBSTEN HÖRE ICH … Stille. Stille gehört zu den raren Ressourcen und es ist ein Privileg der Kunstmusik, nicht nur aus ihr hervorzugehen, sondern sie auch mit sich zu führen.


© Dirk Sengotta

GEORG BAUMANN, VIOLA

MUT MACHT MIR … meine Familie, die glücklicherweise gesund und bisher (meistens) bei guter Laune geblieben ist.

ENDLICH HABE ICH MAL WIEDER ZEIT FÜR … das Abarbeiten von langen »zu erledigen«-Listen.

AM MEISTEN VERMISSE ICH … die Möglichkeit, Konzerte und Restaurants zu besuchen und Reisen zu machen.

ICH WÜNSCHE MIR ..., dass die Kultureinrichtungen diese schwierigen Zeiten überstehen.

ICH BIN ZUVERSICHTLICH, DASS … die Demokratie in Deutschland trotz der vielen Einschränkungen bestehen wird.

AM LIEBSTEN HÖRE ICH … Bluegrass.


© Dirk Sengotta

KIRSTEN TOUSSAINT, VIOLINE

MUT MACHT MIR …, wenn Menschen sich in dieser Phase der Gefahr bewusst sind und dabei positiv und angstfrei den Tag gestalten können.

ENDLICH HABE ICH MAL WIEDER ZEIT … für Spaziergänge und Radfahren in der Sonne.

ICH WÜNSCHE MIR …, dass wir als Sinfonieorchester für unser Publikum so bald wie möglich erfüllende Konzerte spielen können und dass positive Aspekte aus dieser Phase weitergelebt werden.

ZUSAMMENHALT HEISST FÜR MICH …, sich gegenseitig mit guter Laune zu ermutigen und bewusst schöne Dinge in den Tag einzubauen.

ICH HÄTTE NIE GEGLAUBT …, dass unsere Gesellschaft so diszipliniert ist und zusammenhält, und das alles bei recht guter Laune.


© Matthias Neumann

EVA HÖGEL, VIOLINE

MUT MACHT MIR … der soziale Zusammenhalt, der sich momentan zeigt und die rasante Etablierung digitaler Kommunikation.

ENDLICH HABE ICH MAL WIEDER ZEIT … und Ruhe für meine Kinder. Was die beiden momentan alles an praktischem »Alltagswissen und Lebenserfahrung« von uns Eltern mitnehmen können, wäre im Alltag aus Zeitgründen nicht möglich …

AM MEISTEN VERMISSE ICH … das gemeinsame Musizieren. Das Live-Erlebnis lässt sich nicht ersetzen.

GEGEN LANGEWEILE HILFT … oh, ich hätte gern mal wieder Langeweile ;-)

ICH WÜNSCHE MIR …, dass die derzeit zu beobachtenden positiven Auswirkungen der Einschränkungen auf das Klima, die Luftqualität, die Work-Life-Balance etc. eine nachhaltige Wirkung entfalten und zu wirklicher Veränderung führen.

ZUSAMMENHALT HEISST FÜR MICH … momentan: Zusammenhalt durch Abstandhalten bzw. durch Hilfe zum Abstandhalten zu zeigen. Der Zusammenhalt innerhalb der international verstreuten Großfamilie wird wieder intensiver, da man mehr Zeit zum Chatten, Skypen oder Telefonieren hat.

MEINE EMPFEHLUNG … lautet: Man sollte auch Langeweile und Zeit mit sich selbst genießen, statt sich medial ablenken zu lassen. Das ist eine wunderbare Gelegenheit, mehr in Kontakt zu sich selbst zu kommen.

WENN ICH NICHT MUSIKERIN GEWORDEN WÄRE …, wäre ich Ärztin, Erzieherin oder Lehrerin geworden.

AM LIEBSTEN HÖRE ICH … meinen Kindern beim fantasievollen Spielen zu, das ist manchmal soooo lustig :-D


© Dirk Sengotta

RALF WIRKNER, VIOLINE

MUT MACHT MIR … die Erinnerung an den Ausspruch meiner Großmutter: »Junge, es geht immer weiter!« Mit dieser simplen Lebensweisheit hatte sie mich zu Schulzeiten einmal aufgebaut, als ich mich mit pubertätsbedingten Problemchen herumschlug. Die sind längst vergessen, doch ihre Worte wirken bis heute nach.

ENDLICH HABE ICH MAL WIEDER ZEIT …, einen Klassiker zu lesen. Ein Buch von größerem Umfang und anspruchsvoller Sprache liest man nicht gerne nebenbei. Dafür ist jetzt die richtige Zeit.

AM MEISTEN VERMISSE ICH … das Spielen im großbesetzten sinfonischen Orchester. Und dabei weniger wegen des absoluten Klangvolumens als vielmehr aufgrund der Möglichkeit zu unterschiedlichsten Klangfarben durch geschickte oder ungewöhnliche Instrumentation, wie wir sie zum Beispiel bei Henri Dutilleux' ›Métaboles‹ oder Benjamin Brittens Violinkonzert in der vergangenen Spielzeit erleben konnten.

GEGEN LANGEWEILE HILFT … ein Spaziergang. Aus meiner Erfahrung wirkt das immer. Nach kurzer Zeit an der frischen Luft kommt man auf neue Gedanken.

ICH WÜNSCHE MIR … ein Vorankommen in Sachen Verkehrswende. Weniger Individualverkehr = bessere Luft. Ein Effekt, der in der jetzigen Krise deutlich spürbar ist.


© Dirk Sengotta

NINA POPOTNIG, VIOLINE

WENN ICH NICHT MUSIKERIN GEWORDEN WÄRE …, hätte ich wahrscheinlich einen handwerklichen Beruf erlernt.

GEGEN LANGEWEILE HILFT …, sich in dieser Zeit mit etwas zu beschäftigen, wofür man nie genug Geduld hatte, und sich über jeden kleinen Fortschritt zu freuen.

ENDLICH HABE ICH MAL WIEDER ZEIT …, das Radio einzuschalten und Musik zu hören.

ICH HÄTTE NIE GEGLAUBT …, dass ich freie Zeit zeitweise auch als unangenehm und unbefriedigend empfinden könnte, alles kam so plötzlich, ohne Plan. Der Freizeitstress, auf den man sich sonst freut, ist auch weg und wir wissen alle nicht, wann wir wieder sorglos in einem überfüllten Zug reisen werden.

EINE HERAUSFORDERUNG FÜR MICH IST …, nicht für jede Kleinigkeit in den Supermarkt zu laufen und öfters mit den Zutaten, die sich zu Hause finden, eine Mahlzeit zu improvisieren.

ES LOHNT SICH … bestimmt, jetzt schon einen Tisch im Lieblingsrestaurant zu reservieren für den ersten Tag der Wiedereröffnung.


© Dirk Sengotta

ULRIKE SIEBLER, FLÖTE

ENDLICH HABE ICH MAL WIEDER ZEIT FÜR ... Dinge, die sonst zu kurz kommen: In erster Linie habe ich jetzt mal wieder Zeit, in Ruhe Stücke zu üben, zu denen ich im Berufsalltag nicht komme, die aber ein gutes Training sind! Außerdem höre ich ständig den Garten rufen ...

AM MEISTEN VERMISSE ICH ... das Spielen im Orchester, unser Publikum und die Kommunikation mit Freunden von Angesicht zu Angesicht.

GEGEN LANGEWEILE HILFT ... Gremienarbeit für das Orchester! Hier gibt es selbst jetzt viel zu tun ...

ICH WÜNSCHE MIR ..., was sich gerade bestimmt jeder wünscht: dass die Corona-Krise bald ein Ende nimmt, die Folgen und Auswirkungen nicht zu fatal werden und Kultur wieder gebraucht wird.

EINE HERAUSFORDERUNG FÜR MICH IST ..., nicht zu verzweifeln in Anbetracht der derzeitigen Perspektive, noch lange Zeit nicht für unser Publikum spielen zu dürfen.

ZUSAMMENHALT HEISST FÜR MICH ..., an einem Strang zu ziehen und zu versuchen, neue Ideen zu entwickeln und gemeinsam umzusetzen.

MUT MACHT MIR ..., dass sich in dieser schwierigen Zeit Kreativität Bahn bricht und die Leute ihren Humor nicht verlieren.

ICH HÄTTE NIE GEGLAUBT …, dass ein Virus derart machtvoll die Welt beherrschen kann!

AM LIEBSTEN HÖRE ICH..., wie die Vögel auf unsere Livemusik von Balkonen und Terrassen reagieren :-)


© Dirk Sengotta

ULRIKE NAHMMACHER, VIOLINE

MUT MACHT MIR … zur Zeit: die Besinnung, die die Corona-Krise auslöst: auf den Wert von z. B. unserem Miteinander, dem ruhigen flugzeugarmen Himmel, selbstverständlich-immerverfügbaren Lebensmitteln …

GEGEN LANGEWEILE HILFT …, interessiert zu sein, über seinen Tellerrand gucken zu können.

ICH WÜNSCHE MIR …, dass die Menschen aus der Situation jetzt lernen.

ICH BIN ZUVERSICHTLICH, DASS … alles in Ordnung ist (es ist nur die Frage, was »Alles in Ordnung« heißt: der Planet Erde MIT Menschen oder OHNE?…ruiniert durch Kommerz+Gift… oder weiter so schön?…)

ZUSAMMENHALT HEISST FÜR MICH …, die Bedürfnisse von jedem Lebewesen zu erkennen, zu akzeptieren und ihnen entsprechend zu handeln.

MEINE EMPFEHLUNG …  https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/im-rausch-des-positiven-die-welt-nach-corona/

ES LOHNT SICH …, die Natur kennenzulernen.

AM LIEBSTEN HÖRE ICH …Stille und Vogelgesang und Bach-/Wassergeräusche.


© Dirk Sengotta

JENS BROCKMANN, VIOLA

GEGEN LANGEWEILE HILFT … Musik machen, Rad fahren, Schach spielen.

ICH WÜNSCHE MIR …, in meinem Orchester dauerhaft wieder spielen zu können.

ENDLICH HABE ICH MAL WIEDER ZEIT FÜR … für Haus- und Gartenarbeiten.

MEINE EMPFEHLUNG … lautet: Nach der Pandemie nicht wieder in Streitigkeiten und Schuldzuweisungen zu verfallen, sondern konstruktiv und solidarisch nach vorne zu schauen.

EINE HERAUSFORDERUNG IST …, der Unabsehbarkeit der Situation in zeitlicher wie in wirtschaftlicher Hinsicht ins Auge zu schauen.


© Anne-Christine Keßeler

ANDRIA CHANG, VIOLINE

ENDLICH HABE ICH MAL WIEDER ZEIT …, in Ruhe Bücher zu lesen, Familie und alte Freunde wieder zu kontaktieren, anders Geige zu spielen und zu üben – ohne konkretes Ziel oder Druck. Einfach für sich zu spielen, egal was!

GEGEN LANGEWEILE HILFT …, Langeweile zu genießen. Man hat heutzutage kaum Möglichkeit, richtige Langeweile zu erfahren. Aus Langeweile kann unerwartet Kreativität und Selbstbesinnung geweckt werden.

ZUSAMMENHALT HEISST FÜR MICH …, selbstlos mit einer positiven Herangehensweise auf die Situation Rücksicht zu nehmen und zu unterstützen und mitzuwirken.

AM MEISTEN VERMISSE ICH …, Livekonzerte zu spielen und zu besuchen. Obwohl jetzt fast alles durch digitale Medien zugänglich ist, ist für mich der Zweck und der endgültiger Schritt von Kunst aller Gattungen – von Musik bis zur bildenden oder darstellenden Kunst – die momentane Erfüllung für das Publikum vor Ort, und das, was man in dem Moment sinnlich wahrnimmt.


© Dirk Sengotta

MARTIN ROTH, VIOLINE

AM MEISTEN VERMISSE ICH … die Konzertsituation und die Opernvorstellungen. Es ist für mich jedes Mal ein beglückendes Gefühl, wenn wir Musik spielen und dabei unmittelbar und direkt die Reaktionen des Publikums spüren. Eine erfolgreiche Aufführung wirkt noch lange nach und macht mich stolz, ein Mitglied des Sinfonieorchester Wuppertal zu sein.

GEGEN LANGEWEILE HILFT …, mit Freunden zu telefonieren, Briefe zu schreiben, Schubladen aufzuräumen und alte Emails zu löschen.

ICH WÜNSCHE MIR …, dass wir alle diese enorme Herausforderung gemeinsam durchstehen und etwas enger zusammenrücken. Für das Orchester wünsche ich mir, möglichst bald wieder gemeinsam zu musizieren und in Zukunft auch mehr neue, digitale Formate zu nutzen.

EINE HERAUSFORDERUNG FÜR MICH IST …, sich ohne konkreten Konzerttermin auf dem Instrument fit zu halten. Denn üblicherweise haben wir täglich neue Literatur zu lernen und arbeiten zielgerichtet auf einen Termin hin. Nun bietet sich aber die Gelegenheit an, wie früher zu Studentenzeiten Sololiteratur zu üben, oder auch »alte Etüden« rauszukramen, um sich technischen Studien zu widmen.

MEINE EMPFEHLUNG …, den Kopf nicht hängen zu lassen und zu versuchen, dankbar zu sein. Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass wir trotz der momentanen Situation nicht im Chaos versinken. Die Grundversorgung ist gewährleistet und wir dürfen darauf hoffen, dass unser Gesundheitssystem weiterhin gut funktionieren wird.


© Dirk Sengotta

GEORG STUCKE, TROMPETE

MUT MACHT MIR … die Beobachtung, wie besonnen, freundlich und respektvoll ganz viele Menschen angesichts dieser schwierigen Situation miteinander umgehen. Hoffentlich behalten wir davon ein bisschen bei.

ICH WÜNSCHE MIR …, dass nach der Corona-Krise Pfleger_innen, LKW-Fahrer_innen, Kassierer_innen und alle andere, denen ansonsten viel zu wenig Respekt für ihre Arbeit entgegengebracht wird, besser bezahlt werden.

ICH BIN ZUVERSICHTLICH, DASS … wir bald wieder für die Wuppertaler_innen in der Historischen Stadthalle Musik machen können.

ZUSAMMENHALT HEISST FÜR MICH …, die gestrandeten Flüchtlinge aus den katastrophalen Zuständen der Flüchtlingslager in Griechenland und Bosnien-Herzegowina zu holen und sie wie Menschen zu behandeln.

AM LIEBSTEN HÖRE ICH … Schubert.


© privat

MAGDALENA WOLF, VIOLONCELLO

ENDLICH HABE ICH MAL WIEDER ZEIT …, Französischvokabeln zu lernen!

AM MEISTEN VERMISSE ICH …, Menschen persönlich zu treffen, zusammen essen zu gehen, zu feiern, abends zusammen zu sitzen …

GEGEN LANGEWEILE HILFT …, mir Aufgaben vorzunehmen, mir Ziele zu setzen. Ich habe mich hingesetzt und mir überlegt, was ich alles tun könnte und was ich alles gerne mal tun würde – und die Liste war sehr lang! Jetzt mache ich mir abends immer einen Tagesplan und freue mich auf die selbstgestellten Aufgaben!

ICH WÜNSCHE MIR …, schon bald wieder miteinander für unser Publikum musizieren zu können!

ICH BIN ZUVERSICHTLICH, DASS … wir alle viel aus der Krise lernen können, für uns persönlich, für unsere Gesellschaft, für die Zukunft. Und dass wir daraus gestärkt hervorgehen!

ZUSAMMENHALT HEISST FÜR MICH …, jetzt noch mehr als sonst auf andere zu achten, Hilfe anzubieten und den anderen ein freundliches Lächeln, einen freundlichen Blick zu schenken, und sei es nur aus der Ferne.


© Dirk Sengotta

UDO MERTENS, FLÖTE

MUT MACHT MIR … der Erfindergeist der Menschen.

ENDLICH HABE ICH MAL WIEDER ZEIT FÜR … Musik abseits des Spielplans.

AM MEISTEN VERMISSE ICH … Umarmungen.

GEGEN LANGEWEILE HILFT … üben und Keller aufräumen.

ICH WÜNSCHE MIR …, dass alle meine Lieben gesund bleiben.

EINE HERAUSFORDERUNG FÜR MICH IST …, auf Nähe zu verzichten, sowie die nun notwendigen digitalen Anwendungen zu erlernen.

ICH BIN ZUVERSICHTLICH, DASS … wir gemeinsam diese Krise durchstehen.

ZUSAMMENHALT HEISST FÜR MICH …, den Kontakt zu meiner Familie, meinen Freunden und Nachbarn zu halten und sich zu unterstützen.

MEINE EMPFEHLUNG … ist, sich nicht von wilden Theorien verrückt machen zu lassen.

ICH HÄTTE NIE GEGLAUBT …, dass wir so viel Seife im Haus haben.

ES LOHNT SICH …, mal darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist.

WENN ICH NICHT MUSIKER GEWORDEN WÄRE …, hätte ich den schönsten Beruf der Welt verpasst!

AM LIEBSTEN HÖRE ICH … die komischen Sachen, die meine Frau erzählt.


© Dirk Sengotta

CAROLA SEIBT, VIOLINE

MUT MACHT MIR …, wieviel Hilfsbereitschaft und Selbstlosigkeit in dieser Krise zu sehen ist.

ENDLICH HABE ICH MAL WIEDER ZEIT FÜR … meinen grünen Daumen.

AM MEISTEN VERMISSE ICH … die Musik.

GEGEN LANGEWEILE HILFT … Langeweile mit kleinen Kindern??

ICH WÜNSCHE MIR ..., dass wir die Krise als Chance sehen und wir wertschätzen, was wir vorher als selbstverständlich angesehen haben.

EINE HERAUSFORDERUNG FÜR MICH IST …, mich nicht von Panik anstecken zu lassen.

ICH BIN ZUVERSICHTLICH, DASS … wir zeitnah die notwendigen Medikamente entwickeln.

ZUSAMMENHALT HEISST FÜR MICH …, verantwortungsvoll miteinander umzugehen.

ICH HÄTTE NIE GEGLAUBT …, dass so ein Stillstand möglich ist.

WENN ICH NICHT MUSIKERIN GEWORDEN WÄRE …, wäre ich vielleicht Chefsekretärin :-).

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